Oliver Hahn

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Oliver Hahn ist am 18. Juni 1963 in Bamberg geboren. Schon als Kind war er an allem interessiert, was irgendwie mit Musik zu tun hatte. Ein gebrauchtes Klavier, das in seinem Kinderzimmer abgestellt wurde, wirkte wie eine Initialzündung.

Sein Talent, Melodien, Rhythmen und Akkorde sofort zu erfassen und am Klavier wiederzugeben, war so auffällig, dass er bald Stunden am Instrument erhielt.

Bereits mit 12 Jahren gab es für ihn nur den einen Weg: Er wollte Musiker sein.

Nach dem Abitur ging er 1982 nach München und begann in der Szene Fuß zu fassen. Sein Gespür für Sounds und elektronische Klänge half ihm, sich in den Studios zu etablieren, wo er neben Routinearbeit für Produzenten wie Ralf Siegel und Jack White auch Ethnoplatten mit Anna Mwale oder Wally Warning einspielte, in dessen Band er auch für zwei Jahre eintrat. Er tourte mit Schlagergrößen wie Nicki, Nicole oder Johnny Logan, spielte auf Alben von Stefanie Werger und Robbie Lutter und begleitete die Kabarettisten Werner Schneyder und Ringsgwandl, spielte Jazz mit Roman Schwaller und komponierte und arrangierte für das Musical "Quasimodo".

1986 trat er in die Rockband Munich ein, die bei Intercord unter Vertrag war, und spielte und schrieb für das von Simon Philips (Toto) produzierte Album "You Never Know".

Das vom BR produzierte Musikquiz "Schubidu" brauchte eine Live Band, die in Blitzgeschwindigkeit alle erdenkbaren Musiktitel instrumental wiedergeben konnte. Das war die erste Arbeit als Livemusiker im TV und zugleich der Beginn seiner langjährigen Zusammenarbeit mit dem Pianisten Christoph Pauli.

1991 entstand die Idee zu der Abba-Coverband ABBA 99, mit der er neun Jahre lang tourte und viele hunderte Live Shows spielte.

Dort stieg auch die Sängerin Petra Scheeser ein, die er kennengelernt hatte, als er als Musical Director mit der Gruppe Wind tourte, und die seine Lebenspartnerin wurde. Die beiden fuhren 1991 nach Malmö zum Eurovision Song Contest, um mit Wind für Deutschland anzutreten.

Der Rock'n'Roll Band Trouble Boys half er bei einer Studioaufnahme aus. Daraus ergab sich eine mehrmonatige Zusammenarbeit, als die Band für die "Late Night Show" mit Thomas Gottschalk engagiert wurde.

Dann wurde das Konzept der Show geändert und eine neue Band engagiert. Das Keyboardset konnte stehen bleiben: Oliver Hahn war auch der Keyboarder der Funk Band Bond Brothers.

Auch als nach einem weiteren Jahr die Late Night Band mit Christoph Pauli im Studio einzog, musste er den Arbeitsplatz nicht wechseln. Die Band blieb drei Jahre bis zum Ende der "Late Night Show" dabei und begleitete unzählige prominente Gäste aus allen Musiksparten live vor der Kamera, oft spontan und ohne Probe. Am einem Tag spielten sie mit so unterschiedlichen Künstlern wie Slash und Freddie Quinn, Barry Manilow und Montserrat Caballe, Spencer Davis und Jehudi Menuhin.

Die Arbeit mit Thomas Gottschalk setzte sich fort mit der Spieleshow "Gottschalk kommt".

Dazu kam die BR Comedy Show "Die Komiker" mit Günther Grünwald, Andreas Giebel, Michael Altinger und weiteren Größen des bayerischen Kabaretts.

1997 wurde seine Tochter Julia Milena geboren, die als ein typisches Musikerkind ihre ersten Jahre oft im Tourbus und vor und hinter der Bühne verbrachte. Dass diese Erfahrungen sie geprägt haben, zeigt sich in ihren musikalischen Ambitionen.

Es folgten Touren mit der Kabarettistin Lisa Fitz und der Sängerin Anna Maria Kaufmann.

2002 arrangierte und komponierte er für die CDs zur den RTL 2 Kinderserien Do-Re-Mi und Hamtaro.

Doch der Wunsch, eigene Musik zu schreiben und auf die Bühne zu bringen, wurde immer stärker, und so nahm er mit Petra Scheeser unter dem Namen PAO ein Album auf ("Twisted") und spielte Konzerte.

Dazwischen tourte er mit dem Schauspieler und Songwriter Michael Fitz und spielte dessen CD "Gleichgewicht" ein.  

Bei den Projekten "Sprechakte Xtreme" und "fünfleute" des Ingeborg-Bachmann-Preisträgers Michael Lentz brachte er sich bei zwei Alben mit experimentellen elektronischen Klängen ein. Die Verschmelzung von dadaistischer Literatur, Sprechperformance und Musik wurde von der Kritik hochgelobt und in zahlreichen Konzerten im In- und Ausland auf die Bühne gebracht und vom Rundfunk mitgeschnitten.

Günther Grünwald startete 2003 seine eigene Late Night Show "Grünwald Freitagscomedy", bei der wieder die Late Night Band den musikalischen Rahmen liefert.

Zusammen mit dem Produzenten George Garcia schrieb Oliver die Musik zu dem Kinofilm "Vorne ist verdammt weit weg" mit Erwin Pelzig.

In den letzten Jahren produzierte er viel Kürmusik für den Reitsport, darunter für die Europameisterin Jill de Ridder und die Olympiakür der Britin Emma Hindle.

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